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28.11.2017

Jahresrückblick der Saison 2017

Für die Vipers neigte sich Anfang Oktober eine erfolgreiche Saison 2017 zu Ende. Schon vor Beginn der Saison gab es einige Veränderungen abseits der Bande. Marco Bentner beendet nach vielen Jahren seinen Abteilungsvorsitz und übergibt an den bisherigen Stellvertreter Felix Fritz. Besonders stolz ist man in der Abteilung Inline-Skaterhockey über den regen Zuwachs im Nachwuchs-Bereich. Dadurch gelang es nach 2-jähriger Abstinenz gleich zwei Nachwuchsmannschaften in den Landesspielbetrieb zu integrieren. Die Herren gehörten auch 2017 wieder zum Favoritenkreis, scheiterten aber erst spät und denkbar knapp an der Meisterschaft.

U10
Nach 2002 konnten die Vipers zum ersten Mal wieder eine Bambini-Mannschaft stellen. Die Entwicklungen in der Laufschule zum Ende 2016 waren durchaus positiv. Trainer, Betreuer und Verantwortliche waren davon überzeugt eine spielfähige Mannschaft stellen zu können und so tat man das auch. Ende März pilgerte man zum ersten Aufeinandertreffen nach Assenheim in der Wetterau, dem hessischen Mekka des Skaterhockeys. Mit am Start: die Rhein-Main Patriots (Nähe Frankfurt) als Gastgeber, sowie den Panthers aus dem südbadischen Merdingen (bei Freiburg). Bestehend aus den drei Teams spielte man mit wechselnder Spielstätten eine Runde aus 6 einzelnen Turniertagen. Dabei hatten auch die Vipers die Möglichkeit zwei Turniere in der heimischen Wildeckhalle austragen zu dürfen. Doch zurück zum ersten Turniertag nach Assenheim. Erstes Spiel gegen den Gastgeber und die erste Überraschung - gleich zu Beginn der erste Sieg! Das konnte auch die anschließende Niederlage gegen zu starke Merdinger nicht trüben. Im weiteren Verlauf der Runde konnte man einen weiteren Sieg einfahren, doch selbst die Niederlagen, die in der Folge überwiegten, sollten den Einsatz und Spaß der Kids, sowie den Eltern auf der Tribüne kaum bändigen. Abschließend gilt es auf ein zufriedenstellendes Jahr zurückzublicken. Man konnte fast „aus dem Nichts“ ein Team auf die Beine stellen, das große Leidenschaft und Potenzial an den Tag legen und die Verantwortlichen freudig stimmt, im Hinblick auf die nächsten Jahre.
Ausblick 2018: Weiterhin gilt es den Spielbetrieb auch 2018 aufrechtzuerhalten. Dabei einigte man sich mit den Nachbarn, den REV Dragons Heilbronn, zu einer gemeinsamen Spielgemeinschaft. Somit soll durch die Kooperation und gemeinsame Nachwuchsarbeit in beiden Laufschulen eine konkurrenzfähige Auswahl an jungen Talenten bilden, die überregional agieren kann.

U13
Auch bei der Schülermannschaft war zu Beginn der Saison ungewiss, wohin die Reise gehen wird. Das man am Ende fast schon etwas enttäuscht war, nur knapp das Endrundenturnier verpasst zu haben, lässt auf einen kontinuierlichen und erfolgreichen Fortschritt schließen. Und den gab es auch: Neben den routinierten Gegnern aus Assenheim, Heilbronn und Landau bildete man den vierten Teilnehmer in der Schülerliga Nord des süddeutschen Skaterhockeyverbandes. Chancen rechnete man sich eher wenig aus. Am Ende standen 3 Siege 3 Niederlagen zu Buche. Zwei der 3 Siege wurden sogar souverän gegen den ICH Landau aus der Pfalz gewonnen. Der dritte Sieg im Saisonverlauf war dann mit der Schönste! Im Derby gegen Heilbronn fightete man gegen erfahrene Dragons und war über lange Zeit hinweg ebenbürtig, wenn nicht sogar etwas überlegen. Doch erst im Penaltyschießen entschied Eric Bölz ein packendes Spiel zugunsten der Vipers. Lediglich gegen den späteren Meister aus Assenheim musste man sich in zwei Versuchen auch zweimal geschlagen geben. Somit beendete man als Dritter die Vorrunde und verpasste nur knapp die Qualifikation für die Endrunde. Bereits in der Premieren-Saison konnte die U13 ein großes Ausrufezeichen hinterlassen und man erhofft sich auch im nächsten Jahr ein mindestens genauso gutes Ergebnis erreichen zu können. Bereits einige der U10-Spieler sind bereits in der U13 eingesetzt worden und sollen auch in 2018 wieder regelmäßige Spielpraxis erhalten und den Kader verstärken. Nebenbei konnten die Vipers mit Peter Selz, Romeo Bjelic und Eric Bölz, drei Topscorer unter den besten 6 Spielern der Liga stellen.
Ausblick Nachwuchs 2018
Für 2018 ist neben den bisherigen Mannschaften in den Altersklassen U10 und U13 ist zudem eine U16-Mannschaft geplant. Gerade für die Spieler, die altersbedingt nicht mehr für die U13 spielen dürfen, sollen vor eine neue Herausforderung gestellt werden. Jedoch möchten Trainer und Verantwortliche ohne Druck und überhöhten Erwartungen die Saison bestreiten. Für alle Teams gilt auch weiterhin der Grundsatz, dass der Spaß im Vordergrund stehen soll, nur so können dann Erfolge eintreten. Um auch weiterhin 3 oder mehr Mannschaften zu stellen, soll im Vorlauf zur neuen Saison das Nachwuchs-Konzept weiter vorangetrieben werden. Neben der regionalen Kooperation mit anderen Vereinen und dem Werben in Medien und in der Öffentlichkeit, sollen zukünftig auch die Schulen im Umkreis angepeilt werden, um den Kindern vor Ort die trendige und außergewöhnliche Sportart näher zu bringen und zum Mitmachen zu bewegen.


Herren
Nach dem eher durchwachsenen Abschneiden in der vergangenen Spielzeit 2016 war die Marschroute für die diesjährige Saison klar: wieder erfolgreich um den Titel in der Regionalliga Süd-West mitzuspielen. Und das gelang, wenn am Ende auch nur ein Punkt zur Meisterschaft fehlte. Mit einem tiefen Kader konnte Trainer Volker Thren auf knapp 20Stammspieler zurückgreifen. Mit Patrick Seeger, Moritz Hauß, Moritz Muth und Stefano Rupp auch wieder vier Spieler des aktuellen Eishockey-Regionalligisten, den Eisbären Heilbronn. Der schwache Einstieg in die Runde, die in diesem Jahr 11 Mannschaften zählte, blieb trotz der Niederlage in Sasbach aus. Im Gegenteil - sieben der nächsten 8 Partien konnten für sich entschieden werden und alsbald sah man sich wieder an der Tabellenspitze wieder. Für einen kleinen Dämpfer sorgte aber die folgende 2-Niederlagen-Serie, die die Vipers hinter den Widersacher aus Bräunlingen zurück fallen ließ. Gerade bei der zweiten Niederlage musste man gegen die Mannschaft aus Bräunlingen eine bittere aber verdiente Niederlage vor eigenem Publikum hinnehmen. Gott sei Dank, konnte man sich dieses Jahr auf die erschreckend starke Auswärtsbilanz verlassen. Mit zwei Siegen in der Fremde fand man schnell wieder zurück in die Spur und leitete so eine spannenende Aufholjagd und Kampf um die Meisterschaft ein. Mit den Vipers und dem Tabellenführer aus Bräunlingen konnten dieses Jahr auch die Blue Arrows Sasbach unglaublich gut und zum Erstaunen aller das Dreiergespann an der Spitze komplettieren. Bereits 5 Spieltage vor Schluss war der Titeltraum für den Rest der Liga bereits vorbei. Die Vipers hatten es nun selbst in der Hand - mit einem Sieg in Bräunlingen würde man die Tabellenführung zurückerobern. Und sie taten es auch. Und wie! Mit 2:8 fegte man die Gastgeber aus der eigenen Halle und konnte mit zwei weiteren Siegen bereits die Meisterschaft perfekt machen. Selbst durch die Niederlage beim Rivalen in Bad Friedrichshall, hatte man es selbst in der Hand. Mit einem Sieg daheim gegen den direkten Konkurrenten aus Sasbach und einem weitern Punkt beim Schlusslicht in Landau hätte man zum ersten Mal nach 2001 wieder eine Meisterschaft feiern können. Doch der 16-jährige Fluch sollte leider auch dieses Jahr weiter anhalten. Ausgerechnet in der heimischen WIldeckhalle gelang es den Vipers nicht, die Blue Arrows Sasbach zu bezwingen und musste hingegen alle Titelträume begraben. Wieder nicht geschafft, da konnte auch der letzte Sieg mit dezimierte Kader in Landau nicht wirklich die Stimmung heben.
Man hatte im Vergleich zu den letzten Jahren eine konstantere Leistung saisonübergreifend abliefern können, mit lediglich 81 Gegentoren stellte man die beste Defensive der Liga, doch schlussendlich musste man sich den punktgleichen Teams aus Sasbach und dem Meister aus Bräunlingen mit einem lausigen Punkt geschlagen geben.
Ausblick Herren 2018
Während es im Kade für die neue Spielzeit kaum Veränderungen geben wird, außer der Integration weiterer Nachwuchsspieler, so wird sich doch einiges ändern. Bisheriger Herrentrainer Volker Thren wird 2018 aus privaten Gründen das Traineramt ablegen und nur noch im Nachwuchsbereich aktiv sein. Sein Nachfolger wird Felix Fritz, der ab der kommenden Saison die Richtung vorgibt. Das Ziel ist klar: Fluch ablegen, Meister werden!



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